Bereits von frühester Kindheit an war es mein Wunsch, Geige spielen zu lernen. So bekam ich im Alter von sechs Jahren bei Herrn Maletzki, einem Geiger des RSO und langjährigen Kollegen meines Vaters meinen ersten Unterricht. Bis zu meinem 14. Lebensjahr habe ich weiter Unterricht genommen und durch meinen Vater eine solide theoretishe Musikausbildung erhalten, die auch Harmonielehre und Arrangement umfasste.

Mit zehn Jahren begann ich, mich der Gitarre zuzuwenden und habe im wesentlichen autodidaktisch sowohl das Jazz-Gitarre- als auch das Banjospielen erlernt. Mit ca. 14 Jahren hatte ich im Bläserchor unserer Kirchengemeinde den ersten Kontakt mit der Posaune - habe aber in den ersten Bands Banjo und Gitarre gespielt.
So unter anderem seit ca. 1970 mit Wolfgang Franke, Jimmy Wallat (Magnolia Jazzband) und Wolfgang Krüger (Jazz Family). Gerne denke ich an die Veranstaltungen "Jazz und Slapstick" im ehem. Kino "Bellevue am Hansaplatz" (das Gebäude beherbergt heute das GRIPS-Theater). Die Musiker erhielten 20,00 DM Gage und je zwei Freikarten.

Mitte der achtziger entstand die Tuxedo-Jazzband und kurz darauf die Greyhound Jazzband. Der Höhepunkt im ca. 10-jährigen Bestehen dieser Band war die Teilnahme am Old-Time-Jazz-Festival in Warschau. Auf dieser Tour wurde die Band durch Nils Unbehagen am Piano verstärkt. In dieser Zeit habe ich auch in verschiedenen anderen Bands zur Vertretung gespielt. So unter anderem oft im "Nolles Salonorchester" von Papa Henschel. 1993, die Situation für die Bands hatte sich im Bezug auf die Auftrittsmöglichkeiten gravierend verschlechtert, löste sich die Greyhound Jazzband auf.


Zur Zeit spiele ich bei der Zoll Big Band Berlin

bei der Blue Baba Swing Big Band

und der "Siemens Big Band", die ich seit Beginn des Jahres 2016 als Musikalischer Leiter betreue.

Seit wenigen Monaten gibt es die Funky Big Band Berlin.
Eine neue Farbe in der Berlin-Big-Band-Scene, die mich gleich begeistert hat.


Die Jazzformation JustFriends ist bereits seit dem Jahr 2007
immer öfter in den Clubs Berlins und des Umlandes zu hören.
Diese Combo, die sich stilistisch in der Zeit der ausgehenden 40er, beginnenden 50er bewegt, habe ich gegründet, da eine kleinere Gruppe den einzelnen Musikern mehr Freiraum bietet. Das Repertoire umfasst Jazz-Standards aber auch Film-, Musical-, und Operettenmelodien.


Als Mitglied von "Jazz für Alle e.V." möchte ich natürlich auch auf diese Seite hinweisen.

 

 

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© Michael Schröter 2003-2010